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Vorlage einer schriftlichen Aufforderung

Zaczęty przez Jarosław Kucharczyk, Niedziela 25 Listopad 15:57:21

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Do dołu

Jarosław Kucharczyk

"Voraussetzung für die Erteilung eines erweiterten Führungszeugnisses ist gemäß § 30 a Abs. 2 BZRG [Bundeszentralregister] die Vorlage einer schriftlichen Aufforderung, in der die Person, die das erweiterte Führungszeugnis von dem Antragsteller verlangt, bestätigt, dass die oben genannten Voraussetzungen vorliegen"
Co jest tutaj warunkiem czego, bowiem się już pogubiłem. 
Ktoś życzliwie pomoże?
tłumacz przysięgły języka niemieckiego
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e-mail: [email protected]
tel. 601 84 82 25

Danuta Zatorska

Te "oben genannten Voraussetzungen" to są Voraussetzungen nach § 30a Abs. 1 BZGR:

https://dejure.org/gesetze/BZRG/30a.html
 
(Pomoc z zewnątrz)
Danuta Zatorska
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+48 603 664 635
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Jarosław Kucharczyk

Dziękuję.

Napisałem również w tej sprawie z prośba o wykładnię do moich przyjaciół (rodzimych użytkowników języka) z krajów niemieckiego obszaru językowego.

Odpowiedź i wyjaśnienie ze Szwajcarii

Das ist ja ein Beamtendeutsch…

Das Privatführungszeugnis wird im allgemeinen benötigt, wenn man dem künftigen Arbeitgeber auf sein Verlangen hin nachweisen muss, dass man nicht vorbestraft ist.

Ein Behördenführungszeugnis wird dagegen benötigt, wenn man bei einer Behörde arbeiten will oder eine amtliche Erlaubnis, zum Beispiel eine Gaststättenerlaubnis, beantragt hat.

Da ich nicht weiss, was in den entsprechenden §§ 30a und 72a steht, kann ich nicht konkret sagen, was im letzten Satz gemeint ist, jedoch:

Voraussetzung für die Erteilung eines erweiterten Führungszeugnisses ist gemäß § 30 a Abs. 2 BZRG die Vorlage einer schriftlichen Aufforderung, in der die Person, die das erweiterte Führungszeugnis von dem Antragsteller verlangt, bestätigt, dass die oben genannten Voraussetzungen vorliegen.

Nehmen wir es auseinander:

Voraussetzung ist, dass ein schriftliche Aufforderung vorliegt -

und

die Person, welche das Führungszeugnis ausstellt, bestätigt, dass der Antragsteller die Voraussetzungen erfüllt. Die Voraussetzungen sind beschrieben in 1 und 2 a-c.

Hohe Anforderung an Dich zu Übersetzen - ist schon für nicht Juristen-Deutsch-Kennende, wie mich, schwierig.

Odpowiedź i wyjaśnienie z Republiki Federalnej Niemiec

Ich hoffe, Du bist Dir im Klaren, dass ich kein Jurist bin.

Also:

Was wird beantragt?  

Ein normales Führungszeugnis gibt Auskunft über den Leumund (guten Ruf) des Probanden. Also nicht vorbestraft, eine normale Wohnadresse und kein Offenbarungseid etc. also keine übermächtigen Kredite und so.

Ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30 a BZRG soll darüber hinaus Auskunft über die besondere Situation geben.

In dem hier geschilderten Fall, geht es offensichtlich um Kinder und Jugendliche, die von der hier antragstellenden Person im weitesten Sinne betreut werden sollen, deswegen der § 30 a BZRG.

Dieses erweiterte F-Zeugnis wird aber nur ausgestellt, wenn es dafür eine bescheinigte Notwendigkeit gibt. Das müsste in diesem Fall z.B. das Jugendamt bestätigen, damit die Ordnungsbehörde die Notwenigkeit des zusätzlichen Aufwands versteht bzw. nachvollziehen kann.

Das soll heißen, der Antragsteller kann hier nicht selber entscheiden, dass er ein erweitertes F-Zeugnis braucht; es muss also eine amtliche Bescheinigung dafür vorliegen.

Odpowiedź i wyjaśnienie z Austrii

Ich will versuchen, den Sachverhalt etwas anschaulicher als die juristische Fachsprache es tut, darzustellen:

Das ganz normale polizeiliche Führungszeugnis, in dem die im Bundeszentralregister (BZRG) verzeichneten persönlichen Vorstrafen enthalten sind, wird z. B. bei Bewerbungen eingereicht.
Dagegen werden im erweiterten Führungszeugnis auch geringfügige Verurteilungen wie exhibitionistische Handlungen (etwa Pädophilie) aufgeführt, zudem auch ältere Vergehen, die nicht im normalen Führungszeugnis stehen.
Nach dem Gesetz kann ein erweitertes Führungszeugnis aber nur von Personen verlangt werden, die ehrenamtlich oder beruflich mit Minderjährigen arbeiten oder zu tun haben.
Diese Vorschrift dient ausschließlich dem Schutz von Kindern und Jugendlichen.
So dürfen Arbeitgeber von neuen Mitarbeitern, die beruflich für die Beaufsichtigung, Betreuung, Ausbildung oder Erziehung von Minderjährigen zuständig sind, die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangen.
Beispiel: Ein Fußballverein kann von seinem Übungsleiter oder Trainer die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses einfordern.
Ein Arbeitsverhältnis kommt sonst nicht zustande. Wenn man heute an die vielen Missbrauchsskandale denkt, ist dieses gesetzliche Vorgehen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen mehr als berechtigt.
Die Voraussetzung zur Forderung nach Vorlage eines solchen erweiterten Führungszeugnisses ist also eine Beschäftigung, die be-ruflich oder ehrenamtlich mit Minderjährigen zu tun hat (Sportvereine etc.).
Der Fußballverein muss danach für die Forderung nach einem erweiterten Führungszeugnis bestätigen, dass der Trainer Kinder und Jugendliche betreut und ausbildet.
Eine pauschale Vorlage eines erweiterten Zeugnisses von normalen Bürgern, die derartige Aufgaben nicht wahrnehmen und keine Verantwortung gegenüber anderen Kindern und Jugendlichen tragen, kann nicht verlangt werden.
Vielleicht tragen diese Ausführungen zur Klarstellung etwas bei.
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Danuta Zatorska

Nie pytaj ich już więcej o takie rzeczy, bo niczego nie wnieśli. :) 

Przeczytaj sobie to i bedziesz miał wyjasnienie.
(1) Einer Person wird auf Antrag ein erweitertes Führungszeugnis erteilt,1.
wenn die Erteilung in gesetzlichen Bestimmungen unter Bezugnahme auf diese Vorschrift vorgesehen ist oder
2.
wenn dieses Führungszeugnis benötigt wird füra)
eine berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder
b)
eine Tätigkeit, die in einer Buchstabe a vergleichbaren Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen.


(2) Wer einen Antrag auf Erteilung eines erweiterten Führungszeugnisses stellt, hat eine schriftliche Aufforderung vorzulegen, in der die Person, die das erweiterte Führungszeugnis von der antragstellenden Person verlangt, bestätigt, dass die Voraussetzungen nach Absatz 1 vorliegen. Im Übrigen gilt § 30 entsprechend.
Danuta Zatorska
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